Komitee für ein Weltparlament schließt sich globaler Kampagne an

Secretariat, 5. Mai 2009

Das in Paris ansässige Comité d'action pour un Parlement Mondial (COPAM) hat sich der Kampagne für die Einrichtung eines Parlaments bei den Vereinten Nationen (CEUNPA) angeschlossen. Die Entscheidung folgte auf ein Treffen von COPAM-Präsident Olivier Giscard d'Estaing (im Bild) und dem Leiter des CEUNPA-Sekretariats, Andreas Bummel, in Paris. COPAM wurde 1995 gegründet um Unterstützung für das Ziel eines Weltparlaments aufzubauen. Der Organisation gehören über 20 Ehrenmitglieder an, die meisten davon ehemalige Staats- und Regierungschefs. COPAM und das CEUNPA-Sekretariat haben vereinbart, auf bestimmten Gebieten zu kooperieren. "Das Ziel eines Weltparlaments ist herausfordernd und komplex. Allerdings bin ich davon überzeugt, dass es letztendlich erreicht werden wird. Trotzdem, um das möglich zu machen, ist es wichtig, dass alle gleichgesinnten Institutionen, Gruppen und Einzelpersonen in der Welt zusammenarbeiten und ihre Aktivitäten koordinieren. Das ist einer der Zwecke der Kampagne für die Einrichtung eines UN-Parlaments. Wir sind deshalb sehr erfreut, uns diesem Netzwerk anzuschließen", so Giscard d'Estaing. "Im Hinblick auf die Einzelheiten des Vorschlags möchte ich herausheben, dass die Delegierten der zukünftigen globalen Parlamentarierversammlung aus unserer Sicht zunächst von den nationalen Parlamenten ernannt werden könnten. Allerdings sind wir der Auffassung, dass die Delegierten nicht notwendig selbst gewählte Abgeordnete sein müssen. Die Kumulation des globalen Mandats mit einem anderen Abgeordnetenmandat auf der nationalen Ebene würde zu Lasten der ersteren Aufgabe gehen", fügte Giscard d'Estaing hinzu.

Unter den Persönlichkeiten, die COPAM unterstützt haben, sind Andreas van Agt, ehemaliger Premierminister von den Niederlanden, Jacques Delors, ehemaliger Präsident der Europäischen Kommission, Sonia Gandhi, Präsidentin der Kongresspartei von Indien, Valéry Giscard d'Estaing, ehemaliger Präsident von Frankreich, Felipe Gonzalez, ehemaliger Präsident von Spanien, Nelson Mandela, ehemaliger Präsident von Südafrika, Shimon Peres, ehemaliger Premierminister von Israel, Mario Soares, ehemaliger Präsident von Portugal und Gaston Thorn, ehemaliger Präsident von Luxemburg.

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